Abi - was kommt danach?

Samstag, 2. September 2017

Der erste Monat in der 12. Klasse ist nun geschafft. In meinem Kopf schwirren bereits seit Ewigkeiten Gedanken umher, was ich danach machen möchte. In nicht einmal mehr acht Monaten schreibe ich meine erste Abiturklausur. Dann ist auf einmal alles vorbei. Der Moment, auf den ich seit 12 Jahren hingearbeitet habe. Krass, wie schnell die Zeit vergeht, wenn ich rückblickend auf meine Schulzeit schaue. Aktuell bin ich wahnsinnig zwiegespalten, was meine Zukunft betrifft. An meinen Gedanken möchte ich euch also heute teilhaben lassen.


Das Abitur
Bisher hatte ich immer einen genauen Schnitt vor Augen, den ich unbedingt erreichen möchte! Klar, ich habe noch immer Wunschvorstellungen, jedoch stehe ich aktuell an einem Punkt, wo mir der Schnitt eigentlich egal ist- Hauptsache, ich bestehe überhaupt! Ich bin mir zwar mehr oder weniger sicher, das Abitur zu bestehen, aber dennoch mache ich mir natürlich Druck, was Noten und Co. angeht. Ich bin einfach perfektionistisch veranlagt, möchte das Bestmögliche erreichen. Aber ich weiß eben, dass manche meiner Vorstellungen einfach utopisch sind. Mir ist bewusst, dass ich manchen meiner Erwartungen eben einfach nicht gerecht werden kann, was auch okay ist.


Abi - und dann?
Ich habe schon so einige Pläne, was die Zeit nach dem Abitur betrifft. Den Blog zum Beruf zu machen käme für mich persönlich nicht in Frage, dafür ist es mir gewisser Maßen einfach zu unsicher und es ist eben mein Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Ich möchte stattdessen entweder etwas in Richtung Medien und Kommunikation, Medienmanagement, Kommunikationswissenschaften, usw. studieren. Mein Fokus liegt also auf Medien und Sprache, da ich eventuell plane, später in einer PR Agentur tätig zu sein. Andernfalls möchte ich eine Ausbildung bei der DFS zur Fluglotsin machen. Was den Standort betrifft bin ich für fast alles offen, die Entfernung von meinem jetzigen Zuhause spielt für mich keine Rolle.


Die Angst, auf das falsche Pferd zu setzen
Es gibt so viele Möglichkeiten, was man beruflich machen könnte. So unzählig viele. Was ist da bloß die Richtige? Die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, die ich dann im Endeffekt bitter bereuen werde, ist groß. Lebenszeit mit etwas zu verschwenden, das mir nicht zusagt, das ich gar nicht machen will. Was mach ich dann? Klar, man kann den Studiengang wechseln, die Ausbildung abbrechen und auch später einen neuen Karriereweg einschlagen. Aber dennoch ist das aktuell die größte Angst, die ich habe. Ich möchte in meinem Beruf glücklich sein, davon leben können und auch langfristig darin arbeiten können.


Von zuhause ausziehen
Kommen wir nun zu dem Aspekt, der mich am meisten ängstigt. Klar, einerseits ist es natürlich cool, endlich auf eigenen Beinen zu stehen, ohne die Eltern zu leben und ganz selbstständig zu wohnen und alles alleine zu regeln. Andererseits möchte ich aber genau das auch nicht. Aus dem ursprünglichen Umfeld heraus in die komplette Fremde. Ich hänge an meinen Freundschaften hier, insbesondere an meiner besten Freundin, und natürlich auch an meiner Familie. Zur Familie wird der Kontakt aber wohl eher bestehen bleiben, als zu all meinen Freunden. Immerhin baut sich jeder ein eigenes, neues Leben auf, lernt neue Leute kennen und man entwickelt sich insgesamt weiter, auch in gänzlich andere Richtungen. Wenn man sich noch dazu einfach nicht sonderlich oft sieht, wird die ganze Situation natürlich noch zusätzlich erschwert. Der Gedanke daran, eventuell aktuelle Freundschaften aufgeben zu müssen, bereitet mir ein mulmiges Gefühl. Immerhin bin ich aktuell mit allem so unglaublich glücklich. Das Gefühl, den richtigen Freundeskreis zu haben, auf den man sich verlassen kann, ist eben einfach unbezahlbar. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich auch offen für neue Leute, ganz andere Persönlichkeiten.
Nur weiß ich, dass ich letzten Endes vermutlich wohl doch wieder in die Umgebung hier ziehen werde. Nicht in mein Heimatdorf, aber in die Umgebung denke ich schon. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, Stunden von meiner Familie entfernt zu wohnen. Mich also komplett beispielsweise in Frankfurt niederzulassen, kann ich mir vom heutigen Standpunkt aus gar nicht vorstellen! Aber man weiß eben nie, was die Zukunft mit sich bringt. Das Leben verläuft letzten Endes doch ganz anders, als man es sich ausmalt.


Wie sieht's bei euch aus: Habt ihr schon Pläne für die Zeit nach dem Abitur oder seid ihr noch gänzlich planlos? Ich bin gespannt auf eure Gedanken zu diesem doch sehr komplexen und umfangreichen Thema.

Kommentare

  1. Nach dem Abi hatte ich keinerlei Ahnung, was ich später machen will. Drei Praktika habe ich in der Zeit gemacht und diese haben mir sehr weitergeholfen - in dem, was ich gar nicht machen will und habe dann auch meine Richtung gefunden: BWL und Marketing :) Das sind genau die zwei Dinge, die mich sehr interessieren und in dieser Sparte bin ich nun. War eine super entscheidung auch auszuziehen und in einer anderen Stadt zu studieren! Unglaublich, wie selbstständig ich in dieser Zeit geworden bin und welche Erfahrungen ich gesammelt habe :)
    Dir wünsche ich viel Erfolg auf deinem Weg!

    Liebe Grüße, Julia
    www.lightitup-blog.de
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    1. Danke dir, liebe Julia :) Oft ist es ja auch hilfreich zu wissen, was man auf keinen Fall machen will. Damit kommt man dem Ganzen eben doch auch näher!

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  2. Ich liebe es mir die Vorstellungen anderer diesbezüglich durchzulesen, da es doch meiner Meinung nach sehr schwer ist, in jungen Jahren einen genauen Plan zu haben. Nach dem Abitur möchte ich erstmal rumreisen, an dem Blog arbeiten, und sehen, wie ich mich entwickle. Schulen bringen uns so viel bei, aber die wirklich wichtigen Dinge (Was zählt im Leben und sowas) bleiben weg, was so traurig ist.
    Liebe Grüße
    Lara

    www.verylara.com

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    1. Absolut! Wir haben jetzt ja gerade mal einen Bruchteil des gesamten Lebens absolviert und in der Zeit ist man eben auch nur zur Schule gegangen, von Selbstständigkeit kann da also kaum die Rede sein.
      Reisen halte ich auch für eine super Idee! Wer weiß, wann man mal wieder so frei ist in dem, was man tun kann :)

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  3. Ich fand es damals auch sehr schwer und habe ein Jahr nach meinem Abschluss erstmal nur gejobbt und bin direkt von zu Hause ausgezogen. Erst mit der Zeit kam die Richtung, die ich dann eingeschlagen habe. Was ich dir aus Erfahrung mit auf den Weg geben möchte: Solange du noch keinerlei Verpflichtungen hast und noch zu Hause wohnst, nutze die Zeit sinnvoll um dich selbst auszutesten. Wenn du Lust hast, dann mache eine lange Reise oder eben Dinge, auf die du schon immer Lust hattest. Wenn du erstmal arbeitest und Verpfichtungen hast, ist es nicht mehr so einfach, mal eine lange Zeit das zu machen, wonach dir der Kopf steht :)

    Und fallst du doch 'aufs falsche Pferd gesetzt hast': halb so wild! Solange du die Zügel in der Hand hältst ist alles gut und du kansst entscheiden, wohin du reiten willst. Mache auf jeden Fall worauf du Lust hast und lass dir nichts von anderen einreden.

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

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    1. Das hast so unglaublich schön gesagt, hat mich wirklich motiviert und inspiriert :)
      Ich möchte auch auf jeden Fall direkt ausziehen, einfach, um auf eigenen Beinen zu stehen und da auch einiges dazuzulernen. Reisen würde ich auch wirklich sehr sehr gerne, es gibt so viele schöne Orte auf diesem Planeten! Aber das ist dann eben auch noch eine finanzielle Frage :/

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  4. Die selben Gedanken hatte ich auch genau vor einem Jahr. Ich wusste nicht was ich machen will, mein Schnitt war mir in der 12. schon egal und ob ich wegen meiner Karriere in eine andere Stadt ziehen will, war mir auch noch nicht bewusst. Was ist jetzt? Die Sachen ergeben sich nach und nach, bei manchen schneller und bei manchen wird es erst nach dem Abi passieren.
    Ich habe mein Abi bestanden und fange in zwei Tagen eine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel an. Nach meiner Ausbildung möchte ich gerne auch in die Richtung studieren um mich hoch zuarbeiten. Eine Führungsposition wäre ein Traum! Ausziehen in eine andere Stadt habe ich für den Anfang gestrichen. Es ist sehr teuer und ich möchte ungern meine Freund und meine Familie verlassen.
    Seit der 5. Klasse wollte ich schon immer nach dem Abi studieren gehen, aber jetzt ist es anders gekommen als gedacht.
    Viele Bekannte werden anfangen BWL zu studieren, weil sie keine Ahnung haben was sie machen möchten. Von sowas würde ich dir echt abraten. Erstens wirst du nicht glücklich werden mit einem Fach, was dich eigentlich nicht interessiert und zweitens nimmst du somit den Platz anderen Leuten weg, die das Fach gerne studieren wollen, aber leider nicht rein gekommen sind.

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft und Motivation für dein letztes Schuljahr! Glaube mir, es ist echt nicht so schlimm wie man denkt :D
    Ich selbst ärger mich voll, wieso ich mir so einen Druck gemacht habe und wieso ich so viel Angst hatte.
    Du wirst deinen Weg finden♥

    -xoxo Kathy

    missesdreamy.blogspot.de

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    1. Ich möchte mich da auch keinesfalls unter Druck setzen. Manche Lehrer übertreiben so dermaßen und machen jetzt schon Stress, wenn man sich noch nicht bei zig Firmen beworben hat ..
      Das Wegziehen von hier steht für mich so ziemlich fest, einfach weil ich weiß, dass ich hier nicht glücklich werde, jedenfalls was Studium/Ausbildung betrifft.
      BWL würde ich persönlich auch nicht studieren wollen, da sind meine Interessen wirklich ganz fernab.

      Danke für deine lieben Worte :)<3

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  5. Zunächst einmal kann ich deine Gedanken und Worte völlig nachvollziehen und mir geht es oft genauso!
    Deswegen bin ich froh, dass du diesen Post verfasst hast, da ich nun weiß, dass ich nicht die einzige bin, die so denkt bzw sich sorgt...
    Auch ich habe Angst, auf den falschen Weg zu geraten...sich irgendwie nicht bei dem wohlzufühlen, wozu man sich entschieden hat....aber ich bin neugierig auf die Neue Zeit, wo man sich auch selbst weiterentwickelt und neue Leute findet!
    Ich finde auch deine Zukunftspläne auch sehr interessant! Ich hab auch schon darüber nachgedacht, ewtas mit Kommunikationswissenschaft oder Medien und Kommunikation zu machen...
    Aber letztendlich habe ich in der letzten Zeit mehr mein Interesse zu Fashion bzw Mode/Trend/Marken Management entdeckt, da ich immer wenn ich in einem Laden bin, neugierig bin, wer wohl dahinter steckt, dass es jetzt so einen Herbst-Jugendkollektion gibt, wer managt das?Dieses Management interessiert mich sehr, insbesondere da ich auch Tends,Marken und Fashion liebe!

    Was mich jetzt interessieren würde ist, welche Abiturfächer bzw Leistungsfächer du hast!
    Wer weiß, vielleicht kann man sich so in der schweren Phase gegenseitig helfen?
    Wenn du möchtest können wir ja über Instagram schreiben (mein Account: sweetpastellstrawberry)

    Lg,Andrea vom Blog: www.sweetpastellstrawberry.blogspot.de

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    1. Klingt auch wirklich spannend, da gibt es ja auch unzählige Möglichkeiten- wow! Sehr gerne können wir schreiben, ich melde mich gleich mal bei dir :)

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  6. Mir geht es momentan genauso wie dir.. Ebenfalls 12.Klasse und auch noch nicht so wirklich eine Ahnung vom späteren Leben. Ich werde mir erstmal eine Pause gönnen und ein Jahr ein FSJ/FKJ machen, und dabei in Ruhe nachdenken.
    Alles Liebe für dich !♥
    Lara

    http://momentforlifetime.blogspot.com

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    1. Auch eine gute Idee :) Dir auch alles Liebe & ganz viel Erfolg! <3

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  7. Hi Rica,
    ich bin 17, genau wie du, bin aber schon einen Schritt weiter und habe seit Mai mein Abi in der Tasche :) (komme aus Bayern)
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen großen Unterschied macht, ob man noch drin oder schon draußen ist. Damit meine ich, meine Pläne zum Studium, ausziehen, usw. haben sich nachdem ich mit der Schule fertig war nochmal deutlich geändert und sind konkreter geworden. Man könnte auch sagen, wenn man plötzlich nichts mehr zu tun hat und daheim rumhängt hat man auf einmal viel Zeit nachzudenken und Entscheidungen und Ideen zu überdenken :D
    Was mir sehr geholfen hat war kein Praktikum (obwohl ich gerade eins mache), sondern einfach Leute auszuquetschen, die etwas für mich Interessantes studiert haben.
    Übrigens, die 12.Klasse geht so unglaublich schnell vorbei, dass du in 8 Monaten dasitzt und lernst und dich fragst, was denn bitte mit den letzten 8 Monaten in denen du lernen wolltest passiert ist. Und dann hast du die erste Prüfung hinter dir und stellst fest, dass es eigentlich nicht so schlimm war wie du es dir vorgestellt hast. Und vielleicht stellst du auch am Ende fest, dass du für deine zweite mündliche Prüfung weniger gelernt hast als für die eine Schulaufgabe in der 10.Klasse und trotzdem gut warst :D
    Alles Liebe,
    Hannah

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    1. Ja, das ist immer klasse, wenn man Studierende kennt, die man dann diesbezüglich ausfragen kann :) Die Möglichkeit habe ich persönlich leider nicht :/
      Ich merke bereits jetzt, wie schnell die Zeit vergeht, krass! :D

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  8. ir ging's nach dem Abi ähnlich.. Und ich bin tatsächlich in einer PR-Agentur gelandet und mittlerweile seit fast 5 Jahren dort. :)

    Liebe Grüße,
    Sarah

    www.saritschka.com

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  9. Habe nach dem Abi erstmal das Ausland erkundet, eine Leidenschaft, der ich bis heute nachgehe :)

    Grüße aus dem Hotel Meran

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    1. Sehr schön! :) Reisen liebe ich auch über alles.

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  10. Oh, was für ein toller Post, Rica! Mir geht es diesbezüglich ähnlich wie dir: Ich habe einfach keine Ahnung was ich machen möchte. Aber ich denke man muss da einfach Vertrauen haben, dass alles so kommt wie es sein soll :)

    Viele liebe Grüße, Julia ☾ | www.serendipityblog.de

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    1. Danke, liebe Julia :)
      Das denke ich doch auch, die Schienen werden sich schon legen!

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  11. Wow, sind auf jeden Fall tolle Gedanken die du dir gemacht hast! Ich muss zu geben, das ich vor drei Jahren mir solche Gedanken nicht gemacht habe, als ich in meinem letzten Schuljahr war. Erst im laufe der 12 Klasse bin ich auf die Idee gekommen Theologie zu studieren, da ich sehr viel Spaß am Fach hatte und auch interessiert war. Also ging es nach dem Abi zur Uni. In der zwischen Zeit hast du genügend Zeit um zu minijoben oder ein oder mehrere Praktikum/a zu machen ;) Deswegen würde ich mir erst später Gedanken machen, was werde ich machen, wo werde ich wohnen? Denn du kannst dir immer Pläne schmieden, aber das Leben wird so verlaufen wie es verlaufen möchte. Somit habe ich mein Theologie-Studium nach einem Jahr abgebrochen, denn einerseits hat mir das Fach Spaß gemacht, aber ich konnte mich mit niemanden austauschen. Also habe ich gesagt, so werde ich auf Dauer nicht glücklich. Jetzt studiere ich Wirtschaft im Kombi (das andere Fach muss ich mir noch überlegen) und finde es interessant und kann mich austauschen. Momentan fühle ich mich richtig am Platz, aber bis ich hier zu gekommen bin musste ich meinen ersten Minijob kündigen, die Uni wechseln und bei meinen Eltern wohnen bleiben. Ja, bei meinen Eltern wohne ich noch, denn es ist viel einfacher, als wenn du eigenständig bist. Du kannst ja deine Eltern bitten die Aufgaben im Haus dir zu übergeben. Du könntest den Haushalt schmeißen, so lange deine Eltern arbeiten oder Sachen für sie erledigen. Ich habe z.B. eine Schwester. Diese bereite ich immer zur Schule vor, danach lerne ich oder fahre zur Uni. Je nach dem, wenn ich frei habe, dann räume ich zu Hause auf, mache das Mittagessen oder bügel ich. Das sind alles Sachen, die du zu Hause machen musst (bzw. solltest), wenn du alleine wohnen wirst. Wenn du noch bei deinen Eltern lebst kannst du immer sagen; ich kann heute leider nicht, weil ich mich mit einer Freundin treffe, könntet ihr das heute übernehmen?
    Versuche es aus, denn du kannst am Besten aus deinen eigenen Situationen und Fehlern lernen. Ich habe selbst über die zwei Jahre hinweg so viel gelernt und ich habe mich auch geändert, weil es einfach dazu gehört ;)
    Und Apropos Freunde, die richtigen Freunde wirst du erkennen, wenn du in eine andere Stadt ziehst und ihr euch nicht all zu oft seht, aber wenn ihr euch dann seht oder facetimet und euch dann trotzdem gut versteht bzw. das Gespräch so verläuft, als ob ihr euch gestern erst gehen habt, dass sind die Freundschaften, die lange halten. Denn, auch wenn man viele km voneinander entfährt ist, kann man befreundet sein.
    Ich hoffe, dass ich dir nicht zu viel Angst eingejagt habe, aber ich finde, dass die Zeit nach dem Abitur die beste Zeit im Leben ist! Also nutze sie gut und so wie du es möchtest :)
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!
    magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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    1. Ausziehen werde ich aber definitiv müssen, hier in meinem Umfeld sind einfach nicht die Berufe und Studiengänge angeboten, die mich glücklich machen würden :) Aber dennoch verstehe ich deine Punkte selbstverständlich!
      Ich glaube auch, dass das Leben so verläuft, wie es verlaufen soll- Schicksal eben. Da hat man selbst doch gar nicht so viel Einfluss drauf :)
      Was die Freunde betrifft, bin ich ganz deiner Meinung: Es wird sich einfach zeigen.
      Angst hast du mir nicht eingejagt, ich werde positiv an die Sache herangehen :)

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  12. Ich kann dich total gut verstehen. Immerhin war ich vor wenigen Wochen noch an dem Punkt an dem ich diese Entscheidungen zu treffen hatte.
    Bei mir war es so, dass ich schon immer sehr zukunftsorientiert gedacht habe und Studium und "das Leben nach der Schule" eigentlich schon immer ein großes Thema bei mir war. Ähnlich wie du habe ich auch lange Zeit überlegt etwas in Richtung Medien zu machen und vielleicht in einer pr Agentur zu arbeiten. Meine andere Option war das Jurastudium, ebenfalls eine Alternative, die ich schon seit Jahren im Kopf hatte. Einige Monate vor den Abiturprüfungen habe ich mich also hingesetzt und wirklich eine Plus-Minus-Liste gemacht und Vorteile, sowie Nachteile der jeweiligen Studiengänge aufgeschrieben.
    Letztendlich ist es bei mir dann das Jurastudium geworden. Das war meine ganz persönliche Entscheidung und so eine wichtige Entscheidung kann einem auch keiner abnehmen, ich habe einfach das gemacht was sich für mich richtig angefühlt hat.

    Ich hatte zugegeben auch Glück, dass die LMU in München in meiner Nähe ist und ich pendeln kann, also nicht von zuhause ausziehen muss. Ich finde es aber toll, dass du da so offen bist und auch umziehen würdest. Ich habe schon öfter gehört, dass manche Leute sich gegen ihren Traumberuf entschieden haben, weil sie zuhause wohnen bleiben wollten. Ich glaube da muss man dann einfach ins kalte Wasser springen. :)

    Ich weiß nicht wie das Abitur bei dir genau abläuft, aber bei uns in Bayern war es so, dass wir alle panische Angst vor den Abiturprüfungen hatten, im Endeffekt war es aber dann gar nicht so schlimm. (Okay, Mathe war schlimm, aber das liegt an mir und meinen nicht vorhandenen mathematischen Kenntnissen)
    Auch was du zu persönlichen Ansprüchen sagst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Am Ende der 12. Klasse hatte ich einen Schnitt mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war. Trotzdem wollte ich alles rausholen was ging und konnte mich durch die Abiturprüfungen letztendlich noch um 0,2 verbessern. Hätte ich nicht für möglich gehalten, aber daran sieht man mal, dass manchmal mehr möglich ist als man denkt :)

    Du wirst deinen Weg finden, da bin ich mir sicher <3

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    1. Ich fände es so so schade auf meinen Traumberuf oder -studiengang verzichten müsste, nur weil ich nicht ausziehen möchte. Dass ich in meinem Dorf nicht langzeitig glücklich werde, ist einfach offensichtlich.
      Wow- nicht schlecht! Ich bin auch sehr nervös wegen der Prüfungen, besonders wegen Bio. Aber das haben schon so viele geschafft, dann schaffe ich das auch. Zumindest, wenn ich mir Mühe gebe und dafür lerne. :)

      Danke für deine lieben Worte, motiviert mich auf jeden Fall weiterzumachen und Alles zu geben <3

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